LTU-Arena Düsseldorf: BA2.0 im großen Maßstab

Die LTU Arena in Düsseldorfwurde im Januar 2005 neu eröffnet. Das Multifunktionsstadion bietet bis zu 66.000 Besuchern Platz. Ein ausgeklügeltes GA-System sorgt dafür, dass das Publikum und die Sportler in der modernen Multifunktionsarena nicht frieren und ausreichend Frischluft bekommen. HGI setzte das Lüftungskonzept der ABB Gebäudetechnik AG um und installierte die anspruchsvolle MSR-Technik innerhalb eines Jahres. Alleine im Bereich Heizung/Lüftung/Klima werden 20.000 physikalische und virtuelle Datenpunkte verwaltet.
Kernstück der gesamten Automationsanlage sind zwei GLT-Server mit RAID-System, einer unterbrechungsfreien Stromversorgung und einem redundanten Netzteil. Für eine schnelle und stabile Kommunikation wurde ein Glasfaser Ethernet Backbone bis in die Schaltschränke geführt. Intelligente IP-Router verbinden die Lon-Komponenten mit dem IT-Netzwerk. Durch die Integration der GLT-Server in das Intranet des Betreibers ist der direkte Zugriff auf alle Datenpunkte des Automationsnetzwerkes möglich.
In den 50 Logen der Arena sorgen Einzelraumregler für ein angenehmes Klima, über die Gebäudeleittechnik kann auch die Verschattung der einzelnen Logen gesteuert werden. Die Daten aus mehr als 200 Strom- und Wasserzählern werden aufden GLT-Servern aufgezeichnet und ausgewertet. Für das Alarmmanagement setzt die Arena auf die von HGI entwickelte Software „HGI Messaging“. Mit einer einfach zu bedienenden Oberfläche können Alarmmeldungen schnell und unkompliziert verschiedenen Benutzergruppen, Servicehandys und unterschiedlichen Dienstplänen zugeordnet werden.
Das Großprojekt LTU Arena zeigt in eindrucksvoller Weise, dass die Verschmelzung von Gebäudeautomation und IT-Netzwerk, bei HGI „Building Automation 2.0“ genannt, funktioniert und für mehr Transparenz, Sicherheit und letztendlich auch Einsparungen sorgt.




