FEW Freiburg: Sicher und einfach

Die Freiburger Energie- und Wasserversorgungs-AG (FEW) ist Teil der Badenova, einem Zusammenschluss von 6 Energiedienstleistern aus der Region Freiburg. Badenova versorgt insgesamt 1,4 Millionen Menschen und eine Vielzahl an Firmen zuverlässig mit Energie.

Bei der Gebäudeautomation in den firmeneigenen Liegenschaften setzt der Energieversorger auf LON und HGI. Entscheidend bei der Wahl für LON waren die offene Kommunikation, der dezentrale Aufbau des Netzes, die Interoperabilität der Geräte und die gewerkeübergreifende Funktionalität.

Gemeinsam mit HGI wurde ein Gesamtkonzept für die Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektrotechnik entwickelt und in nur drei Monaten realisiert. Dabei waren folgende Anforderungen des Bauherrn zu berücksichtigen:

  • Nutzung der vorhandenen Infrastruktur
  • Sicherer und zuverlässiger Betrieb
  • Ferninstallation über eine Internet-Standleitung
  • Feste Fertigstellungstermine

In einem ersten Bauabschnitt wurden als erste Schwerpunkte realisiert:

  • Aufbau eines Störmeldesystems
  • Installation einer Vista Leitstation
  • Realisierung eines LON IP/Channels mit 5 i.LON 1000 Internet Servern
  • Integration mehrerer Subsysteme mit rund 500 Knoten
  • Aufbau einer Netzwerkinfrastruktur mit LonMaker 3.0 und LNS 3.0
  • Verbindung zweier Liegenschaften über eine 5 Kilometer lange Powerline-Strecke

Eine besondere Herausforderung war die Nutzung verschiedener Übertragungsmedien für die Übermittlung von Betriebs- und Störmeldungen an die Leitwarte der FEW. Außerdem legten die Auftraggeber großen Wert darauf, dass das installierte Netz von den eigenen Mitarbeitern bedient, erweitert und verwaltet werden kann. Zudem soll die Anlage jederzeit sicher und verfügbar sein. Dafür wurde im Serverraum der FEW ein hochwertiger Netzwerkserver installiert. Dieser Server fungiert als LNS 3.0 Server und als Vista 2000 Server. Die Serverapplikationen des Netzwerkbetriebssystems und der Visualisierungssoftware Vista laufen auf einem geschützten und sicheren Rechner ab, während die zugehörigen Clients über das Windows-Netzwerk auf diese Anwendungen zugreifen können. Sicherer geht es kaum.