Castrop-Rauxel: Energiemanagement mit LON

Die Stadt Castrop-Rauxel setzt beim Energiemanagement für seine öffentlichen Gebäude auf LON. HGI hat als Systemintegrator die technischen Anlagen mit den entsprechenden Sensoren und Stellgliedern ausgestattet, vernetzt und auf ein Gebäudemanagementsystem aufgeschaltet. Mit diesem System haben die Projektleiter des städtischen Hochbauamtes jederzeit Zugriff auf die Daten aus ihrer Liegenschaft.

Bei der Entscheidung für die LON-Technologie zählten für die Verantwortlichen der Stadt vor allen Dingen die offene Kommunikation und der gewerkeübergreifende Ansatz dieses Protokolls. Die offene Kommunikation ermöglicht die Integration von Geräten und Komponenten unterschiedlicher Hersteller und trägt so dazu bei, die Kosten zu reduzieren. Der gewerkeübergreifende Ansatz ermöglicht die vollständige Integration aller Komponenten und Systeme in ein einziges Netzwerk.

Ein großer Vorteil der LON-Technologie besteht in der Netzwerkstruktur. Die Knoten eines LON-Netzwerkes können in freier Topologie untereinander vernetzt werden. Das ist inbesondere bei der nachträglichen Vernetzung bestehenden Anlagen von Vorteil. So wurden zum Beispiel im Gebäude Uferstraße in Castrop-Rauxel bestehende Feuchtefühler der Lüftungsanlage in das Automationsnetzwerk integriert, LON-Temperaturfühler wurden nachträglich eingebaut und ebenfalls ins Netzwerk eingebunden. Brandschutzklappen und Filter sind ebenfalls eingebunden.

Zur Visualisierung, Bedienung und Überwachung der Gesamtanlage setzt die Stadt ein auf Windows basierendes, vollgrafisches Gebäudemanagementsystem ein. Das Gebäudemanagement ist als Mehrplatzsystem ausgelegt, sodass jeder verantwortliche Mitarbeiter von seinem Computer aus Zugriff auf das System hat. Ein Mail-Modul von HGI stellt sicher, dass bei einem Störfall in der Anlage der Hausmeister per SMS, das Hochbauamt per Mail und der Systemintegrator HGI per Fax über die Störung informiert werden.